Sommerhochtouren

Wissenswertes

Hochtouren sind für viele die Königsklasse des Bergsteigens. Der Weg dorthin fordert jedoch viel und verlangt, sich Ziele zu setzen und beharrlich auf diese hinzuarbeiten. Er ist anstrengend. Doch gerade deswegen – hat man erreicht, was man sich vorgenommen hat – sind die Eindrücke und das Körpergefühl schlicht grossartig.
In der Vergangenheit haben wir fast nur Hochtouren-Wochen angeboten. Diese forderten ab und zu so stark, dass danach «Ferien von den Ferien» nötig geworden sind. Um diese Probleme zu umgehen, beschränkt sich unser Angebot deshalb auf Touren von 1-4 Tagen. Die Daten wurden unter der Woche belassen, denn Wochenenden hätte volle Hütten und Hektik zur Folge. Und das mag ja wirklich niemand.

Die Bilder oben zeigen zT Touren, die nur als Privattouren, also nur mit einer oder maximal zwei Personen pro Bergführer, durchführbar sind. Falls du solche Wünsche hegst, melde dich bitte unverbindlich, entweder über +41 860 91 26 oder nachfolgend:

Ich habe Interesse an einer Privat-Hochtour ... »»»»»»»»

Wir werden die Realisierbarkeit besprechen, den finanziellen Rahmen abstecken und ein Datum festlegen. Der Preis kann nur für den konkreten Fall angegeben werden und es ist entscheidend, ob eine oder zwei Personen mitmachen, denn bei 2 Gästen reduziert sich der Preis auf nahezu die Hälfte (wobei gesagt werden muss, dass nicht jede Tour mit zwei Personen am Seil durchführbar ist).

 

Die Sommertouren 2020 sind noch nicht aufgeschaltet

 

Sie werden im Winter'20 publiziert und weisen einen ähnlichen Umfang wie im vergangenen Jahr – nachfolgend jene von 2019 – auf:

Vrenelisgärtli 1½ Tage ♥♥ Δ
Clariden 1 Tag ♥♥-♥♥♥ Δ
Sustenhorn Wochenende ♥♥ Δ
Piz Kesch Wochenende ♥-♥♥ ΔΔ 
Piz Morteratsch & Piz Palü 3 Tage ♥♥♥ ΔΔ-ΔΔΔ 
Galenstock SE-Sporn 1½ Tage  ♥♥♥ ΔΔΔΔ
Fiescherhorn & Finsteraarhorn 4 Tage ♥♥♥ ΔΔΔΔ


alpintechnisch  Δ leicht  •  ΔΔ mittel  •  ΔΔΔ schwierig  •  ΔΔΔΔ mit Hochgebirgsklettern
konditionell  ♥ leicht  •  ♥♥ mittel  •  ♥♥♥ anspruchsvoll  •  ♥♥♥♥ anspruchsvoll & Höhenproblematik

Falls jetzt Fragen und Wünsche offen sind, so melde dich bitte unverbindlich und trage dein Anliegen im Nachrichtenfeld ein (oder bitte um einen Rückruf). Danke.

Ich möchte mehr über die Hochtouren 2020 wissen »»»»»»»»


 

 

Ein Blick zurück und ein nachdenklicher in die Zukunft

Trift 2000Trift 2007HängebrückeWegen dem Abschmelzen der Gletscher – zwischen den beiden Bildern liegt eine Zeitspanne von 7 (!) Jahren (2000-2007) – mussten wir einige zumeist einsame Routen fallen lassen. Das zurückgezogene Eis und der fehlende Schnee haben instabile Geröllhalden, brüchige Felsen und aufgerissene Gletscher hinterlassen. Ein Durchkommen wurde erschwert bis unmöglich.

Mit dem Verschwinden des Schnees schon im Frühsommer hat sich auch der optische Eindruck gewandelt. Konnte man sich früher auf den Wechsel vom Grün und den Farben des Mittellandes zum Weiss des Hochgebirges freuen, hat das Letztere mehr und mehr dem Grau aperer Gletscher und Steinhalden Platz gemacht. Weil die Vegetation für das Besiedeln der Geröllfelder Zeit braucht, ist der Eindruck eintöniger geworden.

trift 1988Und so publiziere ich hier noch ein Bild, das ich 1987 (also vor gut 30 Jahren) von der selben Stelle aufgenommen habe. Damals füllte das Eis noch den ganzen Talkessel aus und reichte bis auf die Höhe der heutigen Hängebrücke hinauf – ein gigantisches Volumen, das in der Zwischenzeit verschwunden ist.

Natürlich, auch karge Landschaften gehören zum Gebirge. Sie haben schon immer dazu gehört, haben ihren Reiz und beeindrucken gestern wie heute. Was hingegen zu denken gibt ist die enorm kurze Zeit, in der sich dieser Wandel vollzogen hat und weiter vollzieht.