Kilimanjaro 5895m – der höchste Punkt Afrikas und einer der Seven Summits!

«This is probably the most beautiful route» umschrieb vor gut 20 Jahren der lokale Führer den von uns gewählten Weg über die Machameroute. Das ist bis heute geblieben. Die Besucherzahlen – damals waren wir alleine! –  sind zwar stark gestiegen, doch das hat der ausserordentlichen Schönheit der Umgebung keinen Abbruch getan.

Wir haben den Kili mittlerweile 17-mal so bestiegen; mit Ausnahme von nur ganz wenigen haben immer alle TeilnehmerInnen den Gipfel, also den höchsten Punkt Afrikas, erreicht – das ist immerhin einer der «Seven Summits» (der jeweils höchste Gipfel aller sieben Kontinente)!
Damit wir am Kili besser «zwäg» sind besteigen wir vorher den Mt Meru 4565m, ein herrlicher Vulkan ganz in der Nähe.

Das Bild oben zeigt den Kilimanjaro aufgenommen von der Miriakambahütte am Mount Meru.

Die Machameroute wird heute von vielen Tour-Operators angeboten, allerdings: Nur weil der Ausgangsort Machame heisst, bedeutet das noch lange nicht, dass dabei «unser» Anstieg begangen wird. Wir sind nach wie vor überzeugt, eine der interessantesten und faszinierendsten Routen zum Kili zu kennen; sie ist eher wenig begangen und zeichnet sich durch optimale Tagesetappen aus. Der Weg ist bergtechnisch etwas anspruchsvoller als die Normalroute und auch organisatorisch aufwändiger (was sich beim Einkauf von lokalen Dienstleistungen preislich bemerkbar macht).
Wegen eines Felssturzes mussten wir die letzten Male allerdings eine Umgehung vornehmen.

Nr 1700 16Tg (So-Mo), 8.- 23.1.17 anmelden

Ablauf der Reise

1. Tag Nachtflug Zürich–Arusha (Tanzania) und Transfer in die Lodge. Danach Afrikaangewöhnungstag und Vorbereitung der 3-tägigen Tour zum Mt. Meru.

2.-4. Tag Akklimatisationstour zum Mt Meru. Dieser Berg ist landschaftlich einzigartig.  Von einer üppigen Vegetation geht es hinauf auf den kargen Gipfel aus Lavasand und Felsen. Übernachtung in einfachen Hütten.

5.-6. Tag Wohlverdientes Ausruhen und Entspannen in der Lodge sowie gemütliche Safari in den nahen Arusha-Nationalpark.

7.-12. Tag Kilimanjarobesteigung über die Original-Machameroute. Wir durchwandern die verschiedenen Vegetationsstufen und übernachten in eigenen Zelten. Der Weg beginnt im dichten Regenwald und endet in einer Umgebung aus Lavastein, Gletschereis und Schnee auf dem 5895m hohen Uhuru-Peak. Danach Abstieg über die Mwekaroute und Rückfahrt zur Lodge.

13.-14. Tag Besuch des Tarangire-Parks. Wir durchstreifen eine grossartige Landschaft und erholen uns beim Betrachten der afrikanischen Tierwelt. Am Abend Rückfahrt zur Lodge in Arusha.

15.Tag Rückflug in die Schweiz nach Kloten.
Karte in Google Maps anklicken (kann vergrössert und verkleinert werden).

Zusätzliche Safari
Für jene, die nach dem zweitägigen Besuch des Tarangireparks noch mehr Afrika erleben möchten, vermitteln wir gerne eine Safari in den Süden des Landes. Am Indischen Ozean warten herrliche Korallenbänke und kristallklares Wasser auf Schnorchelabenteuer, die ehemalige Sklaveninsel Zanzibar bringt eine Begegnung mit der orientalischen Kultur und im Selous-Reservat gibt's gleich drei Safarimöglichkeiten – zu Fuss, auf dem Boot und im Fahrzeug.

Persönliche Vorstellung der Reise
Da es schwierig ist, auf Grund dieser Ausschreibung ein umfassendes Bild über die Tour zu erhalten, haben wir eine ausführlichere Dokumentation verfasst, welche unverbindlich angefordert werden kann. Für ernsthaft Interessierte stellt der Leiter die Reise zudem anhand von Bildern gerne persönlich vor; Dauer ca 2h. Ein Termin kann jederzeit vereinbart werden. Ein Anruf auf 044 860 91 26 oder ein Mail an climb@bergschule.com genügt.

Gruppengrösse
Die Gruppengrösse beträgt 7-9 Personen.

Preis Fr 5090.- alles inbegriffen (Erstklassiges Hotel, Vollpension, Parkeintritte, Fahrten, einheimische Träger, Guides, Köche). Nicht inbegriffen sind: Getränke, Visa, Trinkgelder sowie der Flug (Fr 1200.- bis Fr 1700.–).

Unsere Besteigung früher und heute
Als wir vor über 20 Jahren zum ersten Mal über die «Machame» gestiegen sind, war dies recht abenteuerlich, ja, wir haben eigentliche Pionierarbeit geleistet. Heute wird diese Route zwar immer noch in Zelten, aber mit viel mehr Komfort (zB Esszelt) bestiegen. Wir haben uns dem angepasst und bieten die Route jetzt mit grösstmöglichen Annehmlichkeiten an. Dies hat bewirkt, dass niemand Angst vor zu grossen Schulterlasten, ungemütlichen Nächten oder karger Verpflegung haben muss. Der gestiegene Luxus hat sogar zur Folge, dass die grossartigen Eindrücke intensiver aufgenommen werden und die Chance auf den Gipfelerfolg erneut gestiegen ist!