Skihochtouren

Der Start ist früh, die Temperaturen tief. Geschickt zieht die Spur zwischen Eistürmen hindurch, umgeht tiefe Spalten und strebt auf mächtigen Gletschern hohen Gipfeln zu. Mit dem ersten Lichtstrahl spürst du die Kraft der Frühlingssonne im Gesicht. Oben angelangt liegt der Alltag tief unter dir zurück und es lockt die Abfahrt:

Auf weiten Gletscherströmen setzt du Bogen an Bogen und gleitest genussvoll dem Frühling im Tal zu.

 

Wissenswertes über Skihochtouren

Die einzelnen Anlässe des gesamten Skihochtourenangebots sind in der Navigationsspalte aufgelistet und hier nicht zusammengefasst. Nachfolgend einige allgemeine Gedanken rund um das Thema.

Skihochtouren sind Skitouren, die über Gletscher auf die Gipfel des Hochgebirges führen. Sie sind die Königsdisziplin und bieten ungewöhlich intensive Eindrücke in einer faszinierenden Umgebung, stellen aber klar höhere Anforderungen:

skihochtouren5skihochtouren8Der Rucksack ist schwerer, denn Seil, Anseilgurt, Pickel und Steigeisen sind mit dabei. Die Luft ist dünner, das Atmen und die Bewegungen fallen schwerer und der Körper wird gefordert. Die Spitzkehre im harten, steilen Gelände muss beherrscht werden und die Harsteisen bleiben meistens nicht im Rucksack. Auch das Wetter kann in diesen Höhenlagen rasch ändern und sich von einer ungeahnt rauen Seite zeigen. Gar nicht so selten (und vor allem im Gipfelbereich) ist das Gelände zu hart und steil; die Skis müssen aufgebunden werden und es kommen Pickel und Steigeisen zum Einsatz.
Für schwierigere Momente ist allerdings der Bergführer da: Er hilft und ist um Sicherheit besorgt.

Zu guter Letzt: Die Skis müssen noch besser beherrscht werden – auf spaltenreichen Gletschern müssen die Bogen genau dort gelingen, wo der Besitzer es will und nicht dort, wo die Skis es wollen ...

 

skihochtouren12Und was spricht für oder gegen Skihochtouren mit dem Snowboard?

Touren mit dem Snowboard sind prinzipiell auch im Hochgebirge möglich, sie stellen aber nochmals höhere Anforderungen. Speziell bei ...

  • Schneeschuhaufstiegen in Spaltenzonen → eventuell separates Anseilen.
  • Fellaufstiegen (Tourenboard) in harten Spuren → sind fordernd bis überfordernd.
  • Querungen oder flachen Talausfahrten (bei mittlerem Fahrkönnen).
  • Fussaufstiegen mit Softschuhen (schlechtere Trittsicherheit).
  • Fahren am Seil und im Nebel.
  • Oft sind gut sitzende Steigeisen und Softschuhe ein Widerspruch.

Deshalb unbedingt → vorher telefonisch erkundigen (044 860 91 26)