Tödi-Staldenfirn

Alpiner Skigenuss erster Güte

Der Tödi ist ein Supergletscherberg mit einem ganz grossen Renommee. Die Überschreitung mit der Abfahrt auf die Bündner Seite ist exklusiv und bietet nach der Überwindung einer Abseilstelle jedoch überraschende weite und offene Hänge. Es kann – je nach Schneelage – allerdings sein, dass im unteren Teil der Talausfahrt die Skis getragen werden müssen.
Am nächsten Tag hängen wir ein weiteres Traumziel an und nehmen uns die rassige Staldenfirnabfahrt vor, die vom Gipfel des Oberalpstock hinab ins Maderanertal führt.

 


 

Freitag Aufstieg (mit Bahnhilfe) vom Urnerboden zum Gemsfairen 2972m (↑3) und Abfahrt zum Obersand. Von dort Gegenaufstieg zum Ochsenstock (↑1h) und kurze Abfahrt zur Fridolinshütte.
Samstag Besteigung des Tödi 3614m (↑6h). Je nach Zustand des zweiten Eisbruchs kann dieser auf den Skis durchstiegen oder aber auf Steigeisen durch die Schneerus umgangen werden. Vom Gipfel fährt man bis etwa 3200m ab, dann erfolgt ein kurzer Gegenaufstieg (↑½h) zur Porta da Gliems und das Abseilen auf die Südseite. Von dort über lange Hänge hinunter ins Val Russein und durch dieses bis an die Strasse zwischen Disentis und Sumvitg.
Sonntag Die Bahnen von Disentis nehmen uns die ersten Höhenmeter ab, dann geht es über die Aultscharte hinauf zum Oberalpstock und dann steil hinunter ins Maderanertal
Kartenausschnitt kann vergrössert, verkleinert und verschoben werden.

Unterkünfte Fridolinshütte SAC (Matratzenlager mit Duvets) sowie einfaches Hotel in Disentis (Zimmer mit Du/WC).

Anforderungen Sehr gute Fahrtechnik plus sicheres Steigeisengehen. Gute Ausdauer für Aufstiege in grosser Höhe von ↑4h bis ↑6h.

Eine Teilnahme auf Snowboards ist bei nicht optimalem Wetter sehr problematisch und ist – wenn überhaupt – ausschlieslich auf modernen Splitboards möglich. Der untere Teil des Val Russein ist sehr flach und fordert SnowboarderInnen stark. Für den Aufstieg müssen Steigeisen gut sitzend an die Softschuhe montiert werden können. Bei Unklarheiten bitte vorher telefonisch erkundigen.

Leitung voraussichtlich durch Jürg Naegeli, dipl Bergführer.

Gruppengrösse Kleingruppe mit minimal 3 und maximal 4 Personen pro Bergführer.

Preis Fr 1000.– inklusive Unterkunft mit Halbpension sowie Führung (für SAC-Nichtmitglieder wegen der höheren Übernachtungstaxe Fr 1010.–).