Ab in die Höhe und rein in die Mehrseillängen ...
Wir standen vor der Wahl. Drei Routen, alle (laut Führer) ähnlich abgesichert und etwa gleich schwierig. Die linke und rechte waren mir von früher in guter Erinnerung, jetzt jedoch belegt. So haben haben wir die mittlere gewählt.
Dort war der Fels etwas schuppig und nicht immer über alle Zweifel erhaben (der Plaisir vermerkt sogar «Helm auf! Nicht jeder Griff ist bombenfest»). So waren wir erstaunt über die doch eher längeren Runouts in einem solchen Gelände – was wäre wohl passiert bei einem überraschenden Ausbruch einer kleinen Schuppe oder einem steinigen Gruss von oben ...
Ich habe deshalb für das oberste Drittel die Route gewechselt und dort erfreut festgestellt, dass 11 mitgetragene Exen nicht nur der Verschönerung des Klettergurtes dienen sondern sogar eingesetzt werden können.
Eigentlich der Sinn hinter dem Plaisirklettern ...
Wer übrigens diesem Durstlöscher schon mal begegnet ist, weiss, ich welcher Route wir gelandet sind ;-))
Fotos © Sandra A & Jürg Naegeli
