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«Der Start ist früh, es ist kalt. Geschickt führt die Spur an Eistürmen vorbei, umgeht tiefe Spalten und führt über Gletscher auf hohe Gipfel. Mit dem ersten Lichtstrahl spürst du die Kraft der Frühlingssonne im Gesicht. Oben angelangt liegt der Alltag tief zurück und es lockt die Abfahrt: |
Wichtig
| Durch die globale Erwärmung schmelzen die Gletscher in beängstigendem Ausmass, was bezüglich (Ski)hochtouren zwei Auswirkungen hat: Durch die Ausaperung präsentieren sich gewisse Stellen einfacher, andere hingegen werden schwieriger oder gar unpassierbar. Beim Verlassen der Gletscher auf Talausfahrten können im Frühling unangenehme Tragestrecken entstehen, weshalb Skihochtouren nicht unten im Tal enden sondern hoch oben bei einer Bergbahnstation (→ deshalb ist das BernerOberland 2x aufgeführt). |
Skihochtouren sind die Königsdisziplin der Skitouren und bieten in einer faszinierenden Gletscher-Umgebung ungewöhnlich intensive Eindrücke. Sie stellen aber klar höhere Anforderungen:

Der Rucksack ist schwer, denn Seil, Anseilgurt, Pickel und Steigeisen (sowie Wechselkleider und Zwischenverpflegungen für mehrere Tage) sind mit dabei. - Die Luft ist dünner, der Körper wird gefordert.
- Spitzkehren im harten, steilen Gelände müssen genau so beherrscht werden wie das Gehen mit Harsteisen.
- Ab und zu müssen die Skis aufgebunden werden und es kommen Pickel und Steigeisen zum Einsatz.
- Die Skis müssen gut beherrscht werden – im abschüssigen Gelände und auf den Gletschern müssen die Bogen dort gelingen, wo der Besitzer es will und nicht dort, wo die Skis es wollen ...
- Das Wetter kann rasch umschlagen und unvorstellbar rau sein.
Für schwierigere Momente ist allerdings der Bergführer da: Er hilft und ist um die Sicherheit besorgt.
Skihochtouren mit dem Snowboard?
Touren mit dem Snowboard sind prinzipiell auch im Hochgebirge möglich, sie stellen aber nochmals höhere Anforderungen:
- Schneeschuhaufstiege in Spaltenzonen können ein separates Anseilen notwendig machen.
- Fellaufstiege mit dem Tourenboard in harten Spuren sind unbequem und fordernd – oft sogar überfordernd.
- Querungen und/oder Talausfahrten können bei mässigem Fahrkönnen rasch überfordern.
- Fussaufstiege mit Softschuhen können anspruchsvoller sein (schlechtere Trittsicherheit).
- Das Fahren am Seil und/oder im Nebel ist beschwerlich.
- Steigeisen, die gut sitzen und Softschuhe können ein Widerspruch sein.
Deshalb unbedingt → vorher telefonisch Kontakt aufnehmen: 044 860 91 26
