Wie schon vor einem Jahr waren wir auch jetzt mit der Tatsache konfrontiert, dass das Virus die Welt nach wie vor im Würgegriff* hat. Langsam macht sich zwar Licht am Ende des Tunnels bemerkbar, die geplante Woche am Mittelmeer musste jedoch kräftig Federn lassen:
Wir sind in der Schweiz geblieben. Mit etwas Glück waren uns schöne Frühlingstage vergönnt und nach Monaten des Verzichts war das ersehnte Hauptziel erreicht: Klettern am warmen Fels!
Die geschlossenen Hallen und das Schreckgespenst «Klettern mit Maske» haben zwar zähe Spuren hinterlassen – bei den einen etwas stärker, bei andern schwächer. Doch der Wiedereinstieg ist geglückt, die Freude hat sich eingestellt und Pläne für die Zukunft sind geschmiedet :-) ...
Danke, dass alle die Änderungen spontan und unkompliziert mitgetragen haben!
Fotos © Jürg Naegeli, Brigitt S,
* Was mir schon lange zu denken gibt: Die Krise schlägt unterschiedlich hart zu, zum einen tritt sie existenz- und lebensbedrohend auf, zum anderen wird sie als masslos übertrieben und lästig empfunden. Die Schweiz ist (wegen der Massnahmen) bis jetzt glimpflich davongekommen. Deshalb wünsche ich mir, dass unsere Gesellschaft die (nervigen) Einschränkungen weiterhin gemeinsam trägt und durchzieht ...
... und dass den (wenigen) lärmigen Egoisten, die die Überbringer der schlechten Nachrichten attakieren – das finstere Mittelalter lässt grüssen – und das Grundübel trötzelig verleugnen, hoffentlich bald der Schnauf ausgeht.
Jürg N
